Strom für die eAutos direkt vom Kraftwerk

Strom für die eAutos direkt vom Kraftwerk

Die Route der www.eTourEurope.eu ging von München über Bern – Luxemburg – Paris – Brüssel – Amsterdam – Hamburg – Berlin – Prag – Bratislava – Budapest – Wien zurück nach München. Die von BEM-Mitglied Werner Hillebrand-Hansen großartig geplante und organisierte Rundfahrt über 4.200 km durch Europa klingt nach großer weiter Welt und das klingt erst mal nicht unbedingt geeignet für die Fahrt mit Elektro-Autos! Und gerade deswegen haben sich Daniel Quinger von LION E-Mobility AG und Michael Dehnert vom Institut für Neue Mobilität mit 11 anderen Teams aus 6 verschiedenen Nationen auf den Weg gemacht, um das Gegenteil zu beweisen.

INM Regionalmanager Michael Dehnert schreibt:
Wie die gesamte Tour-Organisation ist auch die Internet-Seite der eTourEurope mit Bildern, Tagesberichten und dem Event 1000 EVs in motion! hervorragend. Ich möchte daher nur einzelne Erinnerungen von meiner Fahrt im Tesla Model S mit Daniel Quinger in diesem kurzen Bericht hinzufügen.

• Der erste Abend der Tour bot in Aarau an einem herrlichen Mai-Sonntagabend einen eChargingPoint der besonderen Art: direkt vom Wasserkraftwerk konnten wir beim lokalen Stromerzeuger unsere 12 Autos problemlos laden – selbst die stromhungrigen 4 Teslas wurden von unseren freundlichen Gastgebern aus dem Wasserkraftwerk versorgt.
http://www.ibaarau.ch/de/aktuelles/meldungen/2014/2014-05-19_e-tour-europe.php

• Auch die Begrüßung in Esch-sur-Alzette am Montag Nachmittag war herzlich: das BEM-Einzelmitglied aus Luxemburg war samt Ehefrau im Peugeot iOn gekommen und packte gleich die Tante-Paula aus – seinen Zoe hatte er zu Hause gelassen.

• Ganz anders, aber nicht weniger freundlich dann der Empfang beim bodenständigen Grillfest kurz vor Brno in Tschechien: Harter AC/DC Rhythmus brachte uns zum Rocken und die perfekte AC/DC Ladestation des lokalen Unternehmers freute unsere Stromer. Mit einem iOn-Fahrer kam ich ins Gespräch. Er erzählte mit tschechischem Understatement, dass er zufällig da sei – „auf der Rückfahrt von Spanien“. Er war am 28. April in Ostrau gestartet und hatte am Abend des 24. Mai mehr als 6.600 km hinter sich. „Reichweitenangst war gestern“ – dieser Satz von Werner Hillebrand-Hansen wurde auch von dem Alleinfahrer (!) bewiesen.

Noch drei persönliche Eindrücke:
• Werner Hillebrand-Hansen und seine Frau-/Mannschaft haben einen hervorragenden Job gemacht! Danke und auf ein Wiedersehen bei der eTourEurope 2015.

• Die Gemeinschaft der teilnehmenden Teams war sehr kollegial – „das ist keine Rallye, sondern eine große Party“ (Zitat eines Teilnehmers). Ganz besonders möchte ich mich bei Daniel Quinger bedanken, mit dem ich im Tesla mit der Startnummer 13 (s. Bild) die Tour gefahren bin und von dem ich sehr viel gelernt habe – über Fahren mit dem Tesla, über Batterietechnik und über Ladesysteme. Wir hatten einen kleinen Wettstreit, wer effizienter fährt. Den hat er souverän gewonnen – auf der Fahrt von Dresden nach Prag nutzte er ein langes Stück der Bergabfahrt, um den Stromverbrauch der letzten 50 km durch Rekuperation auf negative Werte zu setzen. Und ich konterte damit, dass ich dabei einen Software-Bug in der Anzeige der Restreichweite entdeckte – wegen der Begrenzung auf drei Stellen beharrte die auf 999 km.

• Die eMobilität, die Ladeinfrastruktur und die Verbreitung von EVs nimmt in Europa deutlich an Fahrt auf – vor allem in den Nachbarländern. Mal sehen, ob Deutschland den Rückstand bis zur eTourEurope 2015 aufholen kann – es gibt hier viel Beratungsbedarf.

Tesla-Nr-13 Esch-BEM e-Oldtimer-in-Bratislava
e-Bus-in-Budapest Brno

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